Gefäß-Lexikon von A-Z

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Suchbegriff: Femoropoplitealer Bypass

Der femoropopliteale Bypass ist ein durch Operation eingebrachtes Blutumleitungsgefäß, welches vom Oberschenkel (A. femoralis) bis zum Knie (A. poplitea) reicht.

In der Klinik sprechen die Ärzte oft abgekürzt von “fempop Bypass”.

Der femoropopliteale Bypass kann aus körpereigener Vene (V. saphena) oder Kunststoffmaterial bestehen.

Abbildungen: Der femoropopliteale Bypass (links mit einer Gefäßprothese) beginnt meistens an der Leiste und reicht in die Knieregion. Endet er oberhalb des Kniegelenkes, spricht man von P1-Bypass (pars 1 der Poplitea). Endet er unterhalb der Knieregion (rechte Abbildung mit Vene), spricht man von P3-Bypass (pars 3 der Poplitea).

Klinische Häufigkeit: **** sehr häufig

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