Gefäß-Lexikon von A-Z

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Suchbegriff: Laparotomie

Unter der Laparotomie versteht man die operative Eröffnung der Bauchhöhle. Dafür gibt es unterschiedliche medizinische Indikationen.

In der Gefäßmedizin ist eine Laparotomie oft erforderlich, wenn Operationen an der Hauptschlagader oder ihren Viszeralästen erfolgen sollen.

Eingriffe an den Beckenarterien, die im Unterbauch liegen, erfolgen jedoch meistens über den retroperitonealen Zugang. Hier erfolgt der Schnitt seitlich am Bauch, der Bauchfellsack wird nicht eröffnet und von einem Assistenten zur Seite gezogen.

Abbildung: (A) Quere Laparotomie. (B) Senkrechter Schnitt in der Mittellinie des Bauches, die mediane Laparotomie. Sie ist der häufigste operative Zugang zur Hauptschlagader. (C) Bei Implantation einer Y-Prothese müssen oft 2 zusätzliche Schnitte in den Leisten angelegt werden.

Klinische Häufigkeit: **** sehr häufig

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