Gefäß-Lexikon von A-Z

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Suchbegriff: Gefäßchirurgie

Die Gefäßchirurgie ist eine spezielle Zusatzausbildung (Schwerpunkt), die Chirurgen/innen erwerben können, wenn sie bereits Facharzt/ärztin für Chirurgie sind. Die Ausbildung dauert nach dem Medizinstudium (Approbation) mindestens 8 weitere Jahre, nämlich 5 Jahre für die Facharztbezeichnung “Chirurgie” und dann 3 weitere Jahre für den Schwerpunkt “Gefäßchirurgie”.

Das Gefäßzentrum im Rote Kreuz Krankenhaus Bremen bietet die für die Gefäßmedizin relevanten Weiterbildungen (Chirurgie, Gefäßchirurgie, Phlebologie) für Ärzte mit voller Weiterbildungsbefugnis an.

Laut offizieller Formulierung der Ärtekammern heißt es:

“Die Gefäßchirurgie umfaßt die Erkennung und operative Behandlung der Erkrankungen des Gefäßsystems einschließlich der Verletzungen und Fehlbildungen sowie die Nachsorge nach operativer Behandlung und die Rehabilitation. (…)”

“Hierzu gehören im Schwerpunkt Gefäßchirurgie besondere Kenntnisse und Erfahrungen in

  • der Anatomie, Pathologie, Physiologie und Pathophysiologie des Kreislaufsystems (…)
  • der konservativen und operativen Therapie, in der Indikationsstellung zu gefäßchirurgischen Maßnahmen und Eingriffen sowie in der Vor- und Nachbehandlung einschließlich der postoperativen Phase
  • einer Mindestzahl selbständig durchgeführter operativer Eingriffe am Gefäß- und Lymphsystem.”

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