Gefäß-Lexikon von A-Z

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Suchbegriff: Fibromuskuläre Dysplasie

Bei der fibromuskulären Dysplasie (FMD) handelt es sich um eine segmentale Verdickung der bindegewebigen Anteile einer Arterie. Dadurch kommt es zu mehreren hintereinander geschalteten kurzstreckigen Verengungen der erkrankten Arterie, die von Abschnitten mit normaler Lichtung unterbrochen werden.

Die Ursache der seltenen Erkrankung ist unbekannt. Betroffen sind vorwiegend Frauen um 40 Jahre.

Typische Lokalisationen der fibromuskulären Dysplasie sind die Nierenarterein (Folge ist Bluthochdruck) und die Halsschlagadern (Gefahr des Schlaganfalles).

Klinische Häufigkeit: * sehr selten

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